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2014

Karl Casper Guss heute

Heute sind 85 Prozent der Karl Casper Guss Produktion technischer Eisenguss. Ein Zehntel entfällt auf den für das Unternehmen in der Produktionsvorstufe wichtigen Modellbau und fünf Prozent auf den Kunstguss.

Trotz deutlicher Produktionssteigerung in den letzten Jahren konnten die Emissionen dank großer Investitionen in umweltfreundliche Technik stark reduziert werden. In den letzten drei Jahren wurden die Emissionen jährlich um rund 850 Tonnen CO₂ reduziert.
2014

Die gläserne Gießerei

Unsere Kunden beobachten in Echtzeit die Produktion ihres Gussteils. Zugang als Kunde
Extranet
2012

High Tech und Tradition


Total vernetzt vernetzung
Mit unserem Serverraum kommen wir unserem Ziel der gläsernen Gießerei näher.


Simulation der Gussteile vernetzung
Mit der Einführung der Simulationssoftware Magma sind wir in der Lage, Gussteile gießtechnisch zu simulieren. Zusätzlich können wir Eigenspannungsberechnungen durchführen.
2010

Start Casper 4.0

Zugang als Kunde
Casper 4.0 ist Industrie 4.0 bei Karl Casper Guss:
das Unternehmen wird zur smart factory.

2007

Der Generationswechsel

2007
Felix Casper
Seit Juni 2007 ist Dipl.-Betriebswirt Felix Casper Mitglied der Geschäftsleitung. Lange Tradition und innovative Konzepte bilden eine gute Basis für die Zukunft.

»Für mich ist wichtig, dass Karl Casper Guss mit seiner hohen Qualität und großen Flexibilität dem Kunden einen klaren Vorsprung bringt. Dies schaffen wir mit einem starken Team und innovativem Know-How.«

In enger Zusammenarbeit von Kunden und Geschäftsleitung sowie Mitarbeitern und Lieferanten will das Familienunternehmen die technologische Marktführerschaft weiter ausbauen.

Die Wirtschaftskrise hat 2009 ganz besonders schwer den Maschinenbau im Süden Deutschlands getroffen. Aufgrund der gesunden und breit gestreuten Ausrichtung und der gemeinsamen Anstrengung aller Mitarbeiter kann sich Karl Casper Guss jedoch behaupten. Sie vertraut auf ihre gesunde Grundlage, die bewährte Philosophie und große Flexibilität für den Vorteil des Kunden.
2006

Neubau Handformerei

Die Einweihung der neuen Halle für die Handformerei mit einer Ansprache des Ministerpräsidenten Günther Oettinger wurde für Mitarbeiter und Gäste zu einem großartigen Ereignis. 2006
Neue Halle

2006
Einweihungsfeier mit Ministerpräsident Oettinger
2002

125 Jahre Casper Guss

»Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.« Goethe

Lange Tradition steht für dauerhafte Ziele. In 125 Jahren Firmengeschichte gab es bessere und schlechtere Zeiten, doch das Leitbild, ein Solitär in Bezug auf Qualität zu werden, stärkt zu jeder Zeit den gemeinsamen Willen der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter und führt zu neuen Chancen.
2002
Ministerpräsident Teufel jubiliert mit Casper
Unser ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren Kunden. Ihrer Treue verpflichten wir uns mit dem Versprechen, weiterhin das Beste zu geben und Form gebend in die Zukunft zu gehen.
Der Kundenwunsch ist auch in Zukunft unser Ziel.
2000

Die Gießerei wächst weiter

Die weiße Gießerei im Grünen errichtet neue Gebäude für eine Gussputzerei mit Reinluftrückführung, eine neue Lackieranlage, Versandlogistik und ein Hochregallager.
1976

Die weiße Gießerei im Grünen

1976
Till Casper
Mit dem Eintritt Till Caspers in das Familienunternehmen Ende 1973 bekommt der Umweltschutzgedanke in der Firma einen hohen Rang und es entwickelt sich die Philosophie der »Weißen Gießerei im Grünen«.

Das Ziel der weißen Gießerei im Grünen ist der Kundenwunsch - und das bei optimaler Verbindung von Ökologie und Ökonomie.

Traditionsgetreu kauft Till Casper Land, baut, vergrößert und verbessert. Der Erwerb des Nachbargrundstücks ermöglicht auch zukünftige Betriebserweiterungen: es entstehen zwei Gießereihallen mit einer neuen Kupolofenschmelzanlage, eine Halle für die Furansandregenerierung wird errichtet. Für dieses Verfahren erhält die Firma 1992 den begehrten Innovationspreis Baden-Württemberg, den Rudolf-Eberle-Preis. 1997 kommen zwei 1,5-Tonnen-Mittelfrequenzinduktionsöfen für Gusseisen mit Kugelgrafit zum Einsatz. Weitere neue Hallen führen schließlich zu 9.000 m² überbauter Fläche, die Gießerei erstreckt sich über eine Fläche von
26.000 m².

In dieser Zeit sind 60 Prozent der Karl Casper Guss Produktion technischer Eisenguss, 20 Prozent technischer Aluminiumguss, je ein Zehntel entfällt auf den für das Unternehmen in der Produktionsvorstufe wichtigen Modellbau und den Kunstguss.
1961

Erster Kunstguss

Als Vorbote des kunstliebenden Firmennachfolgers Till Casper beginnt das Unternehmen mit dem Kunstguss. Die modernen, von Adolf Buchleiter gestalteten Fassadenplatten aus Aluminiumguss zur Verkleidung des Pforzheimer Schmuckmuseums, des Reuchlinhauses, sind die erste Kunstgussarbeit der Gießerei. 1961
Kunstguss am Bau

1961
Reuchlinhaus in Pforzheim
1953

Die weiße Gießerei

1953
Karl Casper
Die Gießerei wird zu klein. Karl Casper fängt mit großem Masterplan am heutigen Standort klein an.

Wie die vorangegangenen Caspers baut auch Karl Casper. Für seine Vision der „weißen Gießerei“ mit humanen Arbeitsplätzen, hoher Produktqualität und einer guten Architektur sucht er nach geeignetem Bauland und findet ein Grundstück in Remchingen-Nöttingen nahe Pforzheim, im »Gewann Yssin Wyssen« (geschichtliche Erwähnung um 1500), die Eisenwiesen.

Von Anfang an werden hier Eisen und Aluminium geschmolzen. Des Weiteren umfasst die Produktpalette alle Teile für den hochwertigen Maschinenbau. Zum Produktionsbeginn 1955 stehen der Eisen- und der Aluminiumguss für den baden-württembergischen Maschinenbau im Vordergrund.

Der viel belächelte Generalbebauungsplan ist Grundlage für eine heute sinnvoll gegliederte Produktionsstätte. Auch wenn die Fabrik aus Kostengründen nur Abschnitt für Abschnitt entsteht, wird so am Ende ein sinnvolles Ganzes geschaffen. Der heutige Baustand ist die logische Fortführung dieser Idee.
1952

75 Jahre Casper Guss

Dem Eisen ist die Familie nunmehr 75 Jahre treu verbunden. 1952
75-jähriges Bestehen
1945

Casper im Wiederaufbau

1945
Der Seniorchef am Ofen
Die Zerstörung Pforzheims 1945 verschont das Unternehmen. Direkt nach dem Krieg entstehen aus Aluminiumabfällen wie Flugzeugteilen und Ähnlichem Kochtöpfe und manuelle Spätzlemaschinen, die sich leicht gegen Eier, Mehl und Butter bei den Bauern eintauschen lassen. 1945
Spätzlemaschine von Casper Guss
In den Folgejahren vervielfacht die Eisengießerei die Produktion für den allgemein einsetzenden Wiederaufbau: 70 arbeitsfrohe Männer erzeugen 100 Tonnen Guss.
1907

Die Eisengießerei expandiert

1907
Gustav Casper
Die Eisengießerei und Schmelzofenfabrik entwickelt sich in den Händen der Söhne in dem Maße wie der Maschinenbau in Pforzheim zunimmt und der Betrieb wird aus Gründen der Expansion 1907 in den Vorort Brötzingen verlegt.

Gustav Casper erkennt die wachsenden Anforderungen der Industrie und verlegt den Betrieb im Jahre 1907 nach Pforzheim-Brötzingen in die Kelterstraße 95. Die hier aufgebauten, wesentlich größeren Schmelzöfen erlauben eine starke Steigerung der Produktion, die auch den Anforderungen seitens des Maschinenbaus Rechnung trägt. Wenn auch manche Krisenjahre große Sorgen brachten, so stand der Betrieb doch allen Widerständen zum Trotz durch. LKW
Der Firmen-LKW (mit Gustav Casper am Steuer) war der einzige Lastwagen, der während des Ersten Weltkriegs in Pforzheim im Einsatz war.
1905

Der erste Firmenprospekt erscheint

1905
Titel der ersten Broschüre

1905
Zeugnisse der ersten Broschüre
Kundenzufriedenheit ist das Geschäftsziel der Gießerei.
1877

Die Gründungsurkunde

Am 1. Januar stellt das Großherzogliche Bezirks-Amt die Gründungsurkunde aus. 1877
Die Gründungsurkunde
1877

Die Unternehmensgründung

1877
Karl Casper
Die Eisengießerei Karl Casper produziert als erstes Geschäft Schmelzeinrichtungen zur Gold- und Silberwarenfabrikation, später auch Gussteile für den Maschinenbau.

»Als 1877 die Firma Schwickert sich auflöste, begann unser Vater selbst, das Geschäft um zunächst kleine Teile in Eisen für die Bijouterie herzustellen. Seinem Fleiß und seiner Ausdauer ist es zu verdanken, dass er festen Fuß fassen konnte. Manchmal musste die Mutter beim Gießen behilflich sein, weil nicht immer ein Geselle zur Verfügung stand. Das Geschäft entwickelt sich und als ich 1894 ins Geschäft eintrat, trug sich der Vater mit dem Gedanken, den Tiegelofen durch einen Kupolofen zu ersetzen.«

So schreibt Gustav Casper in seinem Tagebuch über seinen Vater, den Firmengründer und Gießer in dritter Generation. Die Eisengießerei Karl Casper produziert als erstes Geschäft Schmelzeinrichtungen speziell zur Gold- und Silberwarenfabrikation. Heute noch werden in Nöttingen genau gleiche Teile für die Pforzheimer Edelmetallindustrie hergestellt. Nachdem zunehmend Maschinen zum Einsatz kommen und viele Firmen eigens auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anlagen bauen, liefert Karl Casper Maschinenteile im Rohguss und legt damit den Grundstein zur heutigen Gießerei.